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Die Sportarten, die das Leben verlängern

Mai 2019

Eine Verbesserung des Blutdrucks ist für das Herz gut und reguliert die Blutzuckerwerte. Sport auf professionellem oder amateurhaftem Niveau zu betreiben, tut der körperlichen und geistigen Gesundheit gut. Doch nicht alle sportlichen Tätigkeiten bieten dieselben Vorteile. Entsprechend einer neuen Studie sind Tennis, Aerobic und Schwimmen die Sportarten, die das Sterberisiko am meisten senken. Hier wir erklärt, warum.

Die Studie

Eine vom UKK Institute von Tampere, Finnland durchgeführte und im British Journal of Sports Medicine veröffentlichte Studie belegt, dass sportliche Betätigung das Leben verlängert. Die Forscher haben die Gewohnheiten von 80.306 Personen in England und Schottland zwischen 1994 und 2008 untersucht und gemerkt, dass diejenigen, die Tennis spielen, schwimmen und Aerobic machen, ein geringeres Mortalitätsrisiko haben, wobei die Wahrscheinlichkeit des Todes durch Herzkreislaufkrankheiten um 50% niedriger als bei denjenigen liegt, die keinen Sport treiben. „Es gibt viele Belege dafür, dass sich die körperliche Betätigung auf unsere Gesundheit auswirkt. Doch die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt allgemeine körperliche Betätigung, ohne eine spezifische Angabe“, erklärt einer der Autoren der Studie. Aus diesem Grund hat das Forscherteam beschlossen, Männer und Frauen mit einem Durchschnittsalter von 52 Jahren zu untersuchen; nach neun Jahren haben die Forscher die Todesfälle registriert, die in der analysierten Stichprobe aufgetreten sind: 8.790 Tote, von denen 1.909 aufgrund von Herzkreislauferkrankungen gestorben sind. Unter ihnen gab es einen erhöhten Anteil an Personen, die wenig Bewegung haben. 

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Sport verlängert das Leben

Das Team des UKK Institute hat die Mortalitätsraten unter den aktiven und nicht aktiven Teilnehmern verglichen und entdeckt, dass jede sportliche Betätigung eine positive Wirkung auf die Lebenslänge der Person hat und das Sterberisiko bis zu 28% verringert. Die Studie hat drei Sportarten isoliert, die von besonderem Vorteil waren: Personen, die regelmäßig Tennis spielen, haben ein um 47% geringeres Mortalitätsrisiko, was vor allem auf das geringere Auftreten von Herzkreislauferkrankungen zurückgeht, als das bei den Personen mit wenig Bewegung der Fall ist. Der Prozentanteil sinkt bei den Schwimmern auf 28% und auf 27% bei denjenigen, die regelmäßig Aerobic machen.  

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Und der Laufsport?

Läufer zeigten überraschenderweise keinen drastischen Abfall im Mortalitätsrisiko während der Studie (nur um 13%), doch Doktor Pekka Oja, einer der Autoren der Studie, bestätigt, dass das mit dem Fakt erklärt werden kann, dass der Großteil der untersuchten Läufer im Vergleich zu den anderen untersuchten Personen, die andere Sportarten betreiben, jünger waren. Um ein genaues Ergebnis zu erhalten, müsste man die Entwicklung ihrer Gesundheit über einen längeren Zeitraum betrachten und so die Mortalitätsraten auf bessere Art und Weise testen. Auch das Radfahren ist nicht zu unterschätzen, da es die Mortalität, bei denen, die es praktizieren, um 10% senkt. Auch wenn es, so die Experten, das Risiko der Erkrankung an Herzkreislauferkrankungen nicht senkt. 

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100 Minuten pro Woche

Doch wie viel Sport muss man regelmäßig machen, um eine deutliche Verbesserung in Bezug auf eine Verlängerung des Lebens und eine bessere Lebensqualität zu erhalten? Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation, empfiehlt mindestens 150 Minuten pro Woche der körperlichen Betätigung für Erwachsene und 60 Minuten am Tag für Kinder und Jugendliche. 
Entsprechend den Experten des International Congress of Science in Nutrition gibt es eine neue Empfehlung: Es reichen 100 Minuten pro Woche. Die Trainingszeit wird in Abschnitte unterteilt: Drei Sitzungen mit aerobischer Aktivität (eine von 40 Minuten am Wochenende und zwei Blöcke von einer halben Stunde während der Woche), zu der eine Übungssitzung mit Freikörperübungen hinzukommt, um die Muskeln und Beweglichkeit der Gelenke zu stimulieren. Die 100 Minuten an wöchentlichem Workout sollten mit einer kalorienarmen Ernährung und Antistress-Techniken kombiniert werden.  
 

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