31.03.16 09:28

Möchten Sie gern so oft Körbe schießen, wie Stephen Curry? Oder einen zweihändigen Rückhandschlag wie Novak Djokovic schaffen? Klar, beide sind unerreichbare Champions, aber nicht alles ist Naturtalent: Vom Basketball über Tennis bis zum Skifahren hilft heute die Technologie stark beim Verbesserun von Technik und sportlicher Leistungen mit. Von intelligenten Sensoren bis zu den Wearables neuer Generation oder den Applikationen fürs Self-Tracking finden Sie hier die letzten Neuheiten, die bald auf den Markt kommen werden.

Drei, zwei, eins... Korb

Der entscheidende Korb kurz vor der Sirene. Es ist der Traum jedes jungen Basketballspielers, der sich vorstellt, seine Mannschaft in der letzten Sekunde gewinnen zu lassen. Es ist schwierig, für eine solche Situation zu trainieren. Aber nicht unmöglich. Jedenfalls nicht mehr. Dank Wilson X, einem intelligenten Basketball, mit dem man Daten über seine Korbwürfe sammeln, aufs Smartphone übermitteln und dann analysieren kann, um die Anteile aus den verschiedenen Feldzonen und in den verschiedenen Situationen zu prüfen. Die App für Smartphone, die mit dem im Ball vorhandenen Sensor verbunden ist, bietet verschiedene Trainingsmöglichkeiten: Darunter auch „Buzzer Beater“, mit dem man trainieren kann, während die Zeit auf der Stoppuhr erbarmungslos abläuft. Ein Kinderspiel, sozusagen...

Ski-Röntgenbild

Die Skisaison neigt sich dem Ende zu, aber die echten Schneefans wissen, dass die Wochen nach Ostern noch überraschende Tage bieten können. Man muss nur die Gelegenheit beim Schopf packen. Warum nicht versuchen, unsere Technik mit Hilfe der Technologie zu verbessern, um die möglichen Geschenke des Frühlings maximal auszunutzen? Dazu genügen ein Smartphone und ein tragbares Gerät PIQ. Es registriert, am Skischuh befestigt, Parameter wie die Dauer der Abfahrt, die erreichte Höchstgeschwindigkeit, die Steile des Hangs, die Anzahl Kurven, aber auch die Zeit, die man bei einem Sprung in der Luft war oder, wieviel Drehungen man bis zur Landung gemacht hat. Praktisch, wie wenn wir unsere Abfahrt röntgen würden.

Die Rückhand wird ein Zahlensalat

Begonnen beim Adlerauge, das millimetergenau misst, ob ein Ball innerhalb der durchschnittlichen Geschwindigkeit des Aufschlags liegt oder nicht, hat die Revolution der Statistiken auch das Tennisspiel erfasst. Jetzt steigt sie vom Olymp der Profis zu den Clubspielern herab, die relativ einfach auf ihr eigenes Spiel zugreifen können. Begonnen bei den Daten, die Geräte wie den Tennis Sensor anbieten, ein Wearable, das man auf dem Schläger montiert. Welche? Zum Beispiel die Anzahl Drehungen, die man dem Ball durch eine geschnittene Rückhand verpasst, oder die Stundenkilometer unseres Aufschlags, oder die Stelle in den Saiten, mit der man den Ball getroffen hat. Alles wird natürlich auf das Smartphone oder Tablet übermittelt, mit dem man mit Hilfe der speziellen Apps auch Videos erstellen kann, die zusammen mit den Statistiken der von der Kamera gefilmten Schläge wiedergegeben werden.